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Liebe Besucherinnen und Besucher,
das durchaus erfolgreiche Phantastik-Portal horrorfantasy.net hat sein Ende erreicht. Ich bedauere diesen
Schritt sehr, auch wenn es letztendlich meine persönliche Entscheidung war, HF.net nicht weiterzuführen.
Lassen Sie mich kurz ausführen, wie es dazu gekommen ist.
horrorfantasy.net hat ein sehr erfolgreiches Jahr 2006 hinter sich: Innert kürzester Zeit erhielt das
Portal Unterstützung von zahlreichen Autorinnen und Autoren. Michael Strehlau landete mit seinem
bizarren Thriller "Im Dunkeln des Internets" einen ersten gewaltigen Kracher. Als weiterer gelungener
Schachzug entpuppte sich schliesslich die Kurzgeschichten-Rubrik, welche sogar Leute dazu veranlasste,
die Stories heimlich zu klauen und in einem fragwürdigen Forum zu veröffentlichen. Den Abschluss des
erfolgreichen Jahres bildete schliesslich Richard Nordens Fantasy-Epos "Nimrod - Im Schatten der Zehn"
- eine Vorabveröffentlichung eines seiner kommenden Bücher.
Vielleicht war es die Popularität von HF.net unter den Autoren, vielleicht die zufriedenstellenden
Besucherzahlen, vielleicht ein Wink des Schicksals - aber es ging nicht lange, da wurde auch Alisha Bionda
- eine Power-Frau und u.a. Herausgeberin von "Wolfgang Hohlbeins Schattenchronik" - auf das bescheidene
Phantastik-Portal aufmerksam. So entstand die Idee von
LITERRA, einer "Welt der Literatur", die das Angebot
von HF.net um Weiten übertreffen sollte. Das Projekt ist schliesslich auch sehr erfolgreich Ende 2006
gestartet und erfreut sich seither grosser Autoren- und Verleger-Unterstützung.
Aber was sollte mit HF.net geschehen? Von allen Seiten her erklang schliesslich die Bitte - manchmal
beiläufig, manchmal schon fast verzweifelt - nach einer Weiterführung der Underground-Plattform.
Mir selbst lag es fern, die Site ihrem eigenen Schicksal zu überlassen. Wer sieht schon gerne seine
eigenen Kinder verwarlosen? Also entschied ich mich zu "HF - Tod und Wiedergeburt".
Erst als ich seitens der Autorinnen und Autoren um Unterstützung bat, schlug es mir die Wahrheit wie
ein eisiger Wind um die Ohren: Ausser Rick Norden war keiner bereit, für sein Glück auch etwas zu tun.
War der Erfolg von HF.net also lediglich auf das Bedürfnis der Autorinnen und Autoren zurückzuführen,
ihre Texte loswerden zu können? War die Vision einer Underground-Plattform eine Illusion? Der Wunsch
der Underground-Autoren ihre Stimme zu heben eine Lüge? Womöglich fehlte es vielen Autoren einfach an
der Zeit...
Ich persönlich möchte gerne an letzteres glauben...
Schliesslich kam es so, wie es kommen musste. Sie haben es bestimmt dem stagnierenden Überarbeitungs-Blog
angemerkt: Da tat sich nicht mehr viel. Vor allem aus Zeitgründen.
HORRORFANTASY.net ist tot.
Vielleicht mag es irgendwann eine zweite Ära geben. Enthusiasten stehe ich gerne als Guru zur Seite, hö hö.
Aber ernsthaft: Wer weiss schon, was morgen ist...?
Bis dahin wünsche Ich Ihnen viel Spass in den Weiten des Web2.0 und wie diese PR-Ausdrücke alle heissen.
Am Ende bin ich sicherlich nicht. Im Gegenteil: Ich habe gerade erst begonnen...
Man liest sich!
P.S. Für Eindrücke und Anmerkungen Ihrerseits stehe ich Ihnen jederzeit unter
dieser Mail-Adresse zur Verfügung. Bis dann!
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